Nachlese Clubabend "Kindheit & Jugend in Iran & Iranreise 2016"

Nachlese Clubabend "Kindheit & Jugend in Iran & Iranreise 2016"

Davor: Schmuckpräsentation Aki Ödl, Salzburg

 Aki Ödl, Schmuckdesignerin und  Mitglied im Salzburger EWMD-Chapter, war mit einer Auswahl von ihr geschaffener Ketten, Ringe und Ohrringe aus ihrer Kollektion bei uns zu Gast - und hat dabei alle Wiener Anwesenden als neue Fans gewonnen. Ihr wunderschöner Laden in Salzburg ist in der Getreidegasse 25,  ihr Online-shop hier:  www.akidesign.at   Wir brauchten auch gar keine Überleitung für das Thema des 02. Teils des Abends, denn Aki war selbst im vergangenen Frühjahr in Iran mit einer Bildungsreise unterwegs, von der sie jetzt noch schwärmt.

Kindheit und Jugend in Iran und Iranreise 2016

"Die Menschen fahren mit einem viel zu negativen Bild hin - und kommen mit einem viel zu positiven Bild wieder" - das sagt der Autor eines gerade neu erschienen Buches im Vorwort über seine Heimat Iran.

Mozhgan Hosseini, seit diesem Jahr EWMD-Mitglied und in einem Wr Architekturbüro als Projektleiterin tätig, gewährte uns Einblicke in ihr Familienalbum und vermittelte und so ein paar plastische Eindrücke aus ihrer Kindheit in Maschhad, einer sehr von Religion und Pilgertum geprägten Stadt im Nordosten Irans, nahe dem kaspischen Meer. Sie ging dort zur Schule und lebte mit ihrer Familie dort, bis sie mit Anfang 20 nach Wien kam, um Architektur zu studieren.

Fragen nach dem Ehescheidungsrecht oder anderen Aspekten weiblicher Selbstbestimmung kamen anhand der Biografie ihrer Mutter und Episoden aus ihrer Familie zur Sprache. Mozhgan konnte die zahlreichen Fragen der Anwesenden zu Gesetzen und Gebräuchen beantworten und uns vermitteln, wie sie manches als Kind und Jugendliche erlebt hat, Und vor Allem, wie viele verschiedene Realitäten es für Frauen gibt - dies- und jenseits dessen, was die Gesetze und das herrschende Regime für Frauen vorsehen.

Susanne Schwanzer, Wr. Chapterpräsidentin, hatte vorigen April die Chance, mit einer langjährigen Freundin, die als Ärztin in Wien lebt, deren Familie in Teheran zu besuchen. Susanne zeigte von ihrer 2-wöchigen Reise etliche Fotos: von über 2.000 Jahre alten kulturhistorischen Stätten, über Museen, Moscheen und häusliche Mahlzeiten und Zusammenkünfte, bei denen sie dabei sein durte - bis zu Stadtpanoramen und Straßenszenen aus Shiraz, Isfahan, Teheran, Rashd und Massouleh.

Susanne konnte sich dabei auch mit ein paar jungen Frauen unterhalten, die fürUnternehmen aus dem Ausland arbeiten und - zumindest im Moment und zumindest in Teheran - schaffen, im rechtlichen Graubereich alleine oder mit ihren Partnern zusammen zu leben und Karrieren zu machen.         

Author

Ingrid Brown-Rollfinke My new business: past-lives regression therapy, hypnotherapy, energy therapy