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EWMD-Abend mit Silke Foth zum Thema „Rituale für Businesshexen“

 Die Einladung zum Themenabend versprach einen interaktiven Vortrag. Und das Versprechen wurde gehalten: wir entdeckten nicht nur alle unsere musikalischen Fähigkeiten bei der „Summ-Methode“ (wenn es darum ging, anhand eines Summtones Zustimmung oder Ablehnung für ein Statement kund zu tun), sondern wir diskutierten auch intensiv.
 

Rituale, so lernten wir, müssen wir akzeptieren und es ist zu unserem Vorteil zu wissen, wie diese zu interpretieren sind. Nicht zu unserem Vorteil ist es jedoch, zu versuchen, männliche Business-Rituale, die über Jahrhunderte entstanden sind, zu kopieren. Denn anstatt der verhofften höheren Akzeptanz in männlichen Führungsriegen würden wir damit nur Verwunderung und Ablehnung ernten.

Viel sinnvoller, so der Rat von Silke Foth, Psychologin und Soziologin, ist es, die dahinter liegenden Muster der männlichen Rituale zu verstehen, seine eigenen Verhaltensmuster kritisch zu beleuchten und dann neue Verhaltensstrategien zu entwickeln. So empfiehlt sie beispielsweise, das typische Muster, nach einem langen Meeting schnell wieder an den Arbeitsplatz zu gehen („es ist schon so spät und ich habe noch so viel zu erledigen“) zu durchbrechen und die Zeit mit einem höheren „return on time invest“ zu gestalten: dem „Silberrücken“ ein ehrliches Feedback (Kompliment + neue Anregungen) auf charmante Art und Weise zu geben und damit die eigene Sichtbarkeit deutlich zu erhöhen.

Und wenn dann von dem Gegenüber ein Kompliment kommt, so ihr weiterer Rat, dieses auch selbstbewusst annehmen - und nicht in das „Nein-Danke“-Muster (Gründe finden, weshalb man nicht alleine für die gute Leistung steht) verfallen.

Wer mehr darüber erfahren möchte, dem sei Silke Foths Buch „Erfolgsrituale für Business-Hexen“ empfohlen.
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