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Statement zum Thema Geschlechterquote

ein Statement von Maxi Zöllner (mit ihrer Erlaubnis) , ich hätts nicht besser formulieren können!

 

Liebe Ladies,

eine Anmerkung liegt mir am Herzen, die alle betrifft, die sich für die Quote interessieren und engagieren:

Es ist eine Geschlechterquote, keine Frauenquote.

Die Quotenregelung besagt, dass die Geschlechter in einem Gremium in einem bestimmten Verhältnis zueinander vertreten sein müssen. Eine Geschlechterquote von 30:70 Prozent bedeutet also beispielsweise, dass beide Geschlechter zumindest mit 30% vertreten sein müssen. Also entweder mindestens 30% Männer und 70% Frauen oder mindestens 30% Frauen und der Rest Männer.

Die Quotenregelung schreibt nicht für ein bestimmtes Geschlecht eine bestimmte Prozentzahl vor. Das wäre diskriminierend und daher mit dem Grundgesetz nicht vereinbar.

Mir war das auch, wie vielen von uns, lange nicht klar und ich habe mich im Zusammenhang mit der Quotenregelung immer geärgert, warum nur 30 oder 40% Prozent Frauenanteil gefordert werden und nicht, wie ich es gerecht fände, die Hälfte.

Der Grund dafür ist aber eben einfach die Tatsache, dass es eine (auch vom Gesetzgeber immer nur so genannte) Geschlechterquote ist und absolut überhaupt gar keine Frauenquote.

Vergesst dieses Wort. Es stammt nicht von Seiten derer, die uns an der Spitze sehen wollen!

Wir alle sollten das UnWort Frauenquote konsequent nicht mehr benutzen, denn es ist sachlich schlichtweg falsch. Wir sollten, wenn es um Quotenregelungen geht, immer nur von Geschlechterquoten sprechen.

Nur wenn es eine Frauenquote gibt, gibt es Quotenfrauen.
Ohne Frauenquote, keine Quotenfrauen.
So einfach ist das.

Möge dieses Jahr uns allen Glück, Gesundheit und eine Geschlechterquote für Aufsichtsräte und alle anderen tollen Posten von 40% bringen :-)

Mit herzlichem Gruß
Maxi Zöllner
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