NEUES LERNEN IN NEUER UMGEBUNG – KOOPERATIVE LERNRAUMKULTUR

NEUES LERNEN IN NEUER UMGEBUNG – KOOPERATIVE LERNRAUMKULTUR

Schulbau geht in Österreich auf Maria Theresia und ihre Einführung der allgemeinen Schulpflicht zurück. Organisatorische und bauliche Vorbilder waren Militär und Kasernenbau. Außer einer - auch zeitlich - beschränkten Wissensvermittlung waren  Drill, Gleichschaltung und Gehorsam gewünschte Ergebnisse. Heute sind aufgrund von drängenden gesellschaftlichen Veränderungen andere Fähigkeiten gefragt: Teamfähigkeit, selbständiges Denken, Problemlösungskompetenz und - nicht zuletzt - Empathie. Erkenntnisse aus der Gehirnforschung wie nachhaltiges Lernen funktioniert verstärken die Forderungen nach verändertem Ambiente dafür.

 

Die räumliche Umgebung kann dies behindern oder unterstützen. Seit einigen Jahren werden in Österreich, auch durch skandinavische Vorbilder beeinflusst, Schulen, Kindergärten, Universitäten und andere Bildungsbauten diesen Erkenntnissen Rechnung tragend neu errichtet oder umgebaut. Diese Bauten müssen einerseits heute schon funktionieren, aber vor allem mit der Entwicklung zukunftsweisender Pädagogik Schritt halten und schulischen Alltag in vielerlei Hinsicht unterstützen. Eine Strategie in Richtung qualitätvollere Räume, die nicht ein Mehr an gebautem Raum erfordert, ist Flexibilisierung und Mehrfachnutzung von bisher wenig genutzten Bereichen wie Pausenhallen und Gängen, sowie Sonderunterrichtsräumen.

 

An diesem Abend zeigt Ursula Spannberger, die mit ihrem Partner Franz Ryznar und der von ihnen entwickelten Methode der RAUM.WERTanalyse ein tool für kooperative Lernraumkultur anbietet, diese Entwicklung anhand von Beispielen aus dem In- und Ausland auf.

donnerstag, 10. april, hotel auersperg

18h30 interna

19h input und diskussion

der abend ist für interessentinnen offen, gäste sind herzlich willkommen!

anmeldung auf der homepage oder bei mir, thx!

 

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